Der Kiez um die Flughafenstraße zwischen Karl-Marx- und Hermannstraßeist relativ klein, liegt aber mit seiner sehr hohen Bevölkerungsdichte noch über dem Durchschnitt Nord-Neuköllns.
Ca. 7.787 Einwohner leben im Quartier, davon 3.447 ohne deutschen Pass. Das sind 44,3 Prozent. Durch die Hohe Arbeitslosigkeit ist die Kaufkraft der Bewohner ziemlich niedrig.
Im Quartier befinden sich die Neukölln Arcaden, die Helene-Nathan-Bibliothek, die Otto-Suhr-Volkshochschule und die Musikschule Paul Hindemith.
Ansprechpartner im Quartiersbüro
Herr Helfen, Frau Safak, Herr Guiza
Erlanger Straße 13, 12053 Berlin
Tel.: (0 30) 62904362, Fax.: (0 30) 62904602
E-Mail: info@qm-flughafenstrasse
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Quartier Ganghoferstraße
Seit dem 16. Dezember 2008 gibt es das neue Quartiersverfahren für die Gebiete Donaustraße-Nord und Ganghofer Straße.
Bei dem Quartier handelt es sich um ein innerstädtisches Wohnquartier mit gründerzeitlicher Blockbebauung sowie vereinzelt eingestreuten Wohnanlagen des Sozialen Wohnungsbaus. Handel und Dienstleistungen sind im Wesentlichen an den beiden großen Verkehrsachsen, die das Quartier im Norden und Süden begrenzen, angesiedelt.
Im Gebiet leben ca. Menschen der Migrantenanteil liegt bei 34%.
In den letzten Jahren hat zunehmend eine Abwanderung von Bewohnerinnen und Bewohnern mit deutscher Staatsbürgerschaft
bei gleichzeitigem Anstieg ausländischer Bewohnergruppen stattgefunden; soziale Spannungen sowie eine Zunahme von Polizeimeldungen sind zu verzeichnen.
Im Rahmen des Quartiersverfahrens sollen die im Gebiet ansässigen Einrichtungen, wie der Wohnungsbauverein Neukölln, die Katholische Marienschule, die Brüdergemeinde mit Kindergarten, drei Kirchengemeinden, ein Jugendclub, der Verkehrsschulgarten sowie die Moschee in der Ganghofer Straße Partner der Quartiersentwicklung werden. Durch Vernetzung und Kooperation der im Gebiet arbeitenden Träger, Institutionen und Verwaltungen sollen die quartiersbezogenen Angebote optimiert und ausgebaut werden. Dabei kommt der Integration besondere Bedeutung zu.
Quartier Gropiusstadt / Lipschitzallee
Es gibt viel Grün zwischen den drei- bis neunzehngeschossigen Gebäuden. Die rund 24.400 Bewohner des neuen Präventionsgebietes wohnen in einer Großsiedlung aus dem 60er und 70er Jahren. Zwischen den Nachbarn aus verschiedenen Herkunftsländern treten Spannungen auf – untereinander und mit der deutschen Stammbevölkerung.
Auch hier gibt es viel Arbeitslosigkeit, Jugendliche haben keine berufliche Perspektive. Straßen und Plätze sind schmutziger und unsicherer geworden.
Die Gropiuspassagen Berlins größtem Shopping-Center sind gut über das öffentliche Verkehrsnetz zu erreichen. Ein kultureller Treffpunkt ist das Gemeinschaftshaus Gropiusstadt am Bat-Yam-Platz. Seit Jahren bietet es ein umfangreiches Kulturprogramm sowie die Möglichkeit zur Durchführung von Tagungen, Seminaren, Konferenzen und Messen. Das Haus hat einen Festsaal mit einer Kapazität von 500 Plätzen, eine geräumige Bühne sowie ein Restaurant.
Quartiersbüro
Lipschitzallee 36, 12353 Berlin
Tel.: (0 30) 60 97 29 03, Fax: (0 30) 60 97 29 04
E-Mail:
qm-lipschitzallee@stern-berlin.de
Geöffnet: Mo 10 – 13 Uhr Do 16 – 18 Uhr und immer, wenn das Quartiersbüro besetzt ist!
Der Körnerkiez liegt zwischen Karl-Marx-Straße und Herrmannstraße, dem S–Bahn Ring und grenzt an der Thomashöhe.
Mittelpunkt des Kiezes ist der Körnerpark mit Galerie und Café und das Nachbarschaftsheim in der Schierkerstraße.
Im Kiez leben rund 10.600 Menschen unterschiedlicher Kulturen und Nationalitäten, darunter Studenten, Senioren und viele kinderreiche Familien.
Ansprechpartner im Quartiersbüro
Frau Dr. Tag, Herr Seid, Herr Lautenschläger, Herr Saad
Emser Straße 15, 12051 Berlin
Tel.: (030) 62 98 87 90, E-Mail: team@qm-koernerpark.de
Quartier Schillerpromenade
Der Schillerkiez liegt zwischen der Hermannstraße und dem Flughafengelände Tempelhof und erstreckt sich von der Flughafenstraße bis hin zur Emserstraße. Entlang der Schillerpromenade gibt es noch vergleichsweise günstige und schöne Mietwohnungen. Kulturell hat sich in den letzten Jahren viel getan. So bietet das Schillerpalais – an der Schillerpromenade 4 - Raum für Kultur und Kunst im Kiez, z.B. für Ausstellungen und Künstlersalons. Diverse kulturelle und soziale Einrichtungen wie: Interkulturelles Kinder- und Elternzentrum "Am Tower", Warthe 60 - Modellprojekt zur Gewaltprävention für Jugendliche oder das Künstlernetz Neukölln prägen den Kiez. Das Quartiersmanagement-Team der BSG Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mbH ist seit dem 1. Mai 1999 tätig.
Die zuständigen Quartiersmanagerinnen vor Ort:
Kerstin Schmiedeknecht, Victoria Reichardt, Garip Alkas und Antje Schmücker
Schillerpromenade 10, 12049 Berlin
Tel.:(0 30) 6 21 16 02 Fax:, (0 30) 6 21 10 54
E-Mail: info@quartiersmanagement.de
Web: schillerpromenade-quartier.de
Öffungszeiten: Montags bis Donnerstags zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr, Freitags nach Vereinbarung
Verkehrsverbindung
U8 Boddinstraße oder Leinestraße, Bus 104 oder 144
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Die High-Deck-Siedlung an der Neuköllner Sonnenallee beeindruckt durch ihre Architektur.
Sogenannte High-Decks (Fußgängerbrücken) verbinden die mehrgeschossigen Wohnhäuser. Der Verkehr läuft unter den High-Decks ab. In der in den siebziger Jahren entstandenen Siedlung leben rund 5000 Menschen. Die Wohnungen waren wegen der Architektur und der ruhigen Lage sehr begehrt. Auch hier hat sich die soziale Situation eines großen Teils der Bewohner in den letzten Jahren verschlechtert.
Seit 1999 bemüht sich ein Quartiersmanagement-Team die Nachbarn mit Aktionen und Initiativen miteinander ins Gespräch bringen. Im Mittelpunkt des Kiezlebens steht der Nachbarschaftstreff »mittendrin«, der Computertreff 40 Plus, für Kinder die »Waschküche« und für Jugendliche der Treffpunkt »The Corner«.
Quartiersmanagement High-Deck-Siedlung
Weeber + Partner
Leo-Slezak-Straße 23, 12057 Berlin
Tel: (0 30) 68 05 93 25, Fax: (0 30) 68 05 93 26
E-Mail: high-deck-quartier@weeberpartner.de
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Der Reuterkiez liegt zwischen dem Maybachufer, Weichselstraße, Sonnenallee und dem Kottbusser Damm. Hier leben mehr als 18.500 Menschen unterschiedlichster Herkunft. Fast ein Drittel der Bewohner des Reuterkiezes sind Migranten, die zu größten Teil aus der Türkei kommen. In den letzten Jahren sind aber viele junge Leute in den Kiez gezogen.
Der Kiez wird geprägt durch seine überwiegend historische Bausubstanz mit ruhigen Seitenstraßen und Hinterhöfen sowie einem Blick auf den Landwehrkanal. Ein kultureller Aufschwung in den letzten Jahren ist nicht zu übersehen. Während des alljährlichen Kunst- und Kulturfestivals »48 Stunden Neukölln« gehört der Reuterkiez inzwischen zu den angesagten Adressen der Stadt.
Die Arbeitslosigkeit ist trotz vieler Gewerbetreibender – wie in fast allen Neuköllner Gebieten – ziemlich hoch.
Ansprechpartner im Quartiersbüro
Frau Wolter, Frau Weber
Hobrechtstraße 59, 12047 Berlin
Tel.: (0 30) 62 73 79 52, Fax: (0 30) 62 73 79 54
E-Mail: info-reuter@quartiersmanagement, Web: http://www.reuter-quartier.de/
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Quartier Rollbergsiedlung
Die Rollberg-Siedlung ist ein Wohnquartier mitten in Nord-Neukölln - zentral gelegen und dennoch ruhig. Die Siedlung wird im Westen von der Hermannstraße, im Osten von der Bornsdorfer Straße, im Norden von der Rollbergstraße und im Süden vom Mittelweg begrenzt. Eine hervorragende Verkehrsanbindung sowie sehr gute Einkaufsmöglichkeiten in der angrenzenden Karl-Marx- und Hermannstraße zählen zu den Standortvorteilen der Siedlung.
Im Kiez leben 5.300 Menschen aus verschiedenen Nationen wobei der Anteil von Jugendlichen unter 18 Jahren ist relativ hoch. Kiezmittelpunkt ist das Gemeinschaftshaus MORUS 14 in der gleichnamigen Morusstraße, der Arabische Kulturverein AKI e. V. und das Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe am Mittelweg.
Ansprechpartner im Quartiersbüro
Kerstin Schmiedeknecht, Ayten Köse, Norma Prange, Norma Ehlers
Falkstraße 27, 12053 Berlin
Tel.: (0 30) 68 97 72 58
E-Mail: info-rollberg@quartiersmanagement.de, Web: www.rollberg-quartier.de