Das einstige Gelände der Berliner Bundesgartenschau von 1985 ist heute ein viel besuchtes Erholungsgebiet Berlins.
Der 90 Hektar große Landschaftspark mit
Biotopen, Hügeln, Wäldern,
Gärten, Blumenbeeten sowie Spiel- und Erholungsflächen und einer künstlichen Seenlandschaft entwickelte sich zu einer grünen Oase für die Bewohner Berlins und einem interessanten Ausflugsziel für Touristen.
Es finden das ganze Jahr über Veranstaltungen im Park statt: Vom Sonnenwendfest, Feuerblumen und Klassik Openair mit großem Feuerwerk bis zu Jazz- und Klassikkonzerten.
Im Park sind Hunde und Fahrräder nicht erlaubt. Zu den Besonderheiten zählen der Rosen-, der Hexen- und der Karl-Foerster-Staudengarten sowie mehrere Kunstobjekte.
Gastronomische Einrichtungen
Ganzjährig geöffnet haben das Restaurant Cafe am See, das Bistro am Kalenderplatz und das am Rande des Britzer Gartens gelegene
Restaurant Britzer Mühle.
Zusätzliches gastronomisches Angebot von April bis
Oktober: Milchbar am Wasserspielplatz, Kioske am Festplatz, am Modellboothafen, an der Spiellandschaft, an den Kastanien und an der Britzer Höhe.
Kontakt
Britzer Garten
Sangerhauser Weg 1
12349 Berlin
Tel.: (0 30) 7 00 90 60
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Einst eine Kiesgrube – heute eine der schönsten Parkanlagen Berlins
Nachdem der Unternehmer Franz Körner das Gelände zwischen der Jonas- und Schierkerstraße an die Stadt abtrat, entstand in den Jahren 1912 – 1916 der ca. 3,6 ha große Körnerpark.
Nach erheblichen Verfall der gesamten Parkanlage begannen 1977 aufwendige Sanierungsarbeiten, die Ende 2002 mit der Restaurierung des Fontänenbeckens an der Ostseite des Parks abgeschlossen wurden. Seit 1983 steht der Körnerpark unter Denkmalschutz. Auf der Westseite befindet sich eine Orangerie mit großer Terrasse. Das Neuköllner Kunstsamt betreibt hier eine Galerie mit Café und nutzt die Terrasse als Bühne für die als "Sommer im Park" bekannten alljährlichen Konzertwochen. Diese anspruchsvollen Veranstaltungen sind weit über Neukölln hinaus bekannt und können eintrittsfrei besucht werden.
In der Galerie stellen namhafte nationale und internationale Künstler aus. Der Körnerpark ist fester Bestandteil der
»48 Stunden Neukölln« und des Berliner Kulturkalenders.
Bei Bauarbeiten wurde 1912 an der Jonas/Ecke Selckestraße am Rande des Parks das »Reitergrab von Neukölln« entdeckt. Pferd und Reiter wurden in einer Gruft von etwa 2,5 m Tiefe begraben. Es wurden ein Schwert, die Reste eines Gürtels, zwei Bronzenägel und ein Tongefäß für Speise und Trank als Grabbeilage gefunden. Das Grab stammt aus dem 5. oder 6. Jahrhundert und ist einzigartig in Brandenburg.
Der Körnerpark ist ein außergewöhnliches Zeugnis der Gartenkunst des frühen 20. Jahrhunderts – ein Kleinod Neuköllns.
Kontakt
Schierker Straße 8, 12051 Berlin
Tel.: (0 30) 68 09 37 80, Fax: (0 30) 68 09 37 75
Verkehrverbindungen: U7 / S4, 45, 46, 86 Neukölln
Ein Park über der Autobahn
Der Carl-Weder-Park ist einer der bemerkensten Grünflächen im Bezirk Neukölln. Ab Herbst 1999 entstand dieses Kleinod inmitten der Stadt auf dem Dach des neuen Autobahntunnels der BAB A 100.
Bei der Planung und Gestaltung des Parks wurden die Anwohner hinzugezogen. Es wurden Workshops durchgeführt um gemeinsam mit Planern, Verwaltungen und den politischen Verantwortlichen Ziele zur Gestaltung des Park zu entwickeln und umzusetzen.
Durch die Realisierung des Stadtparks wurde das erhebliche Defizit an bürgernahen Grün- und Freiflächen sowie Kinderspielplätzen im Bezirk Neukölln gemindert.
Der fast zwei Kilometer lange und 6,6 Hektar große Areal bietet allen Altersgruppen die Möglichkeit zur Erholung, Sport und Spiel.
Er beginnt am Britzer Damm/Wederstraße und führt bis zum Bezirk Tempelhof. Der Park liegt zentral im Sanierungsgebiet "Neubritz" und wird durchzogen von einer Promenade für Fußgänger und Radfahrer die von zwei Baumreihen begleitet wird. Zur Freuder der Jogger wurde auch ein Laufweg angelegt. An den Seiten schließen sich Grünflächen und die verschiedensten Einrichtungen an. Stadtplätze und Aufenthaltsbereiche befinden sich an wichtigen Kreuzungen und Eingangsbereichen. Gärten laden zur Erholung ein und für die Kinder wurden Spielplätze angelegt.
Das Rudower Fließ erstreckt sich entlang des alten Rudower Dorfkernes bis zur Stadtgrenze am Klein Ziethener Weg. Ursprünglich eine Schmelzwasserrinne aus der letzten Eiszeit, wurde das Fließ im Laufe der Zeit anthropogen überformt und begradigt.
Das ausgewiesene Naturschutzgebiet hat mit seiner pflanzlichen und tierischen Artenvielfalt auf kleinem Raum erstaunlich viel zu bieten. Besonders fallen die verschiedenen Baumarten auf. Hinweistafeln weisen auf die Besonderheiten hin.
Dem Wasserlauf folgend überquert man eine gut gearbeitete Holzbrücke und das Fließ verbreitert sich zu einem Teich, in dem Stockenten und andere Wasservögel ihre Heimat gefunden haben.
Auf dem weiteren Weg kommt man an einer kleinen Siedlung vorbei. Biegt man den unbefestigten Weg rechts ab, laden Bänke zum verweilen ein. Das Fließ zeigt sich einmal stark verbreitet und einmal als schmale Rinne.
Verkehrsverbindungen: U-Bahn Linie 7 bis Rudow, Bus Linie 271 bis Groß-Ziethener Chausee Dörferblick
Der Dörferblick ist ein künstlicher Berg und liegt am südwestlichen Rand von Rudow. Mit seinem 86 Metern ist er eine der höchsten Erhebungen Berlins.
In der Nachkriegszeit wurde in Rudow ein Trümmerberg aufgeschüttet. Nach dem Mauerbau wurde das Gelände von den Westberlinern als Müllkippe genutzt. In den 70er Jahren erfolgte dann die Umgestaltung zum Naherholungsgebiet.
Vom Gipfel hat man einen guten Ausblickauf die angrenzenden Dörfer Brandenburgs, insbesondere Großziethen, Schönefeld und Waßmannsdorf (daher auch der Name »Dreidörferblick«).
Man kann den Flughafen Schönefeld und das Klärwerk in Waßmanndorf sehen. In der andere Richtung sieht man sogar den Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz.
Zwei Wege führen von der Waßmannsdorfer Chaussee zum Dörferblick. Dort befindet sich auch ein Parkplatz.
Früher konnte man auf dem amerikanischen Zollweg immer die Mauer entlang bis zur Gropiussstadt laufen oder radeln, aber nach der Wende wurde alles Privatbesitz und nun haben Pferdehöfe den
Mauerstreifen erobert. Von Brandenburg aus erreicht man den Hügel nur noch über einen schmalen Pfad. Zu erreichen über den U-Bahnhof Rudow - Warmannsdorfer Chaussee
Rudower Höhe
Die 70 Meter aufragende Rudower Höhe bietet bei klarer Sicht einen Rundblick auf Oberschöneweide, die neuen Wohnbauten in Altglienicke und auf die Kleingartenkolonien Rudower Höhe.
Die Höhe ist über den Glashütter Weg zu erreichen.
Verkehrsanbindungen: Bus Linie 360
Das Wäldchen wurde 1872 von Wildmeister Hugo Luther im Auftrag Kaiser Wilhelms I angepflanzt. Rehe, Hasen und viele Vogelarten besiedelten schnell das 600 m lange und bis 100 m breiten Gebiet. Durch den Bau der Gropiusstadt ging der Wildbestand ganz, der Vogelbestand stark zurück.
Zu erreichen über den Sollmannweg
Verkehrsverbindungen: U-Bahnhof Lipschitzallee, U-Bahnhof Wutzkyallee,
Bus Linie 144
Das fast 300-jährige preußische Herrenhaus ist ein Juwel
in der Berliner Schlösserlandschaft. Die historischen Räume
zeigen sich im Gewand der Gründerzeit und werden für Ausstellungen, Konzerte und Gespräche genutzt. Gönnen Sie sich einen Spaziergang durch den 250-jährigen Gutspark. Wenn Sie ein hübsches Mädchen treffen, das traurig auf einen Stein sitzt
und einen zerbrochenen Krug nachschaut, dann ist das »Milchmädchen« - eine Nachfertigung der Plastik aus dem Garten von Zarskoje Selo.
Schloss-Café
Im historischen Gewölbe des Schlosses und im kleinen Kaffeegarten vor dem Schloss werden Ihnen Kaffee, Kuchen und Getränke angeboten. Geöffnet ist dienstags bis freitags von 14.00 bis 18.00 Uhr und samstags, sonntags und feiertags von 11.00 bis 18.00 Uhr.
Führungen
Die Besichtigung der historischen Räume der Gründerzeit sind
dienstags bis sonntags von 11.00 bis 18.00 Uhr möglich. (Eintritt: 1,50 Euro)
An jeden ersten Sonntag im Monat um 14:00 Uhr finden Führungen statt.
(Eintritt: 3 Euro, erm. 2 Euro)
Nach telefonischer Terminabsprache sind Sonderführungen (auch für Gruppen) möglich.
Für Schulklassen und Kindergruppen wird ein museumpädagogisches Programm angeboten.
Um Voranmeldung wird gebeten! Tel.: (0 30) 60 97 92 30.
Die kulturellen Veranstaltungen finden in den historischen Räumen, im Schlosspark oder im historischen Pferdestall statt und können unter Tel.:(0 30) 60 97 92 30 erfragt werden.
Kontakt
Schloss Britz
Alt-Britz 73, 12359 Berlin
Tel.: (0 30) 60 97 92 30, Fax: (0 30) 609 79 23 39
E-Mail: info@schlossbritz.de
Fahrverbindung: U7 Parchimer Allee,
dann Bus 144, 174, 181
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Der »Von der Schulenburg Park« am südlichen Teil der Sonnenallee wurde bereits 1913 als Grünfläche ausgewiesen. Er verdankt seine Existenz dem sumpfigen und tiefer liegenden Gelände, das für eine Bebauung ungeignet war und daher vermutlich schon nach dem ersten Weltkrieg als zentrale Grünanlage genutzt wurde. Der Park ist nach Rudolf Wilhelm Graf von der Schulenburg (Oberpräsident der Provinz Brandenburg von 1914 bis 1917) benannt.
Ab dem Jahre 1923 erfolgte die Gestaltung nach Plänen des Gartenbaudirektors Ottokar Wagler, der der Anlage sein heutiges Gesicht und seine beeindruckend klare Struktur gab.
Das Spiegelbecken, ein langes, rechteckiges Wasserbecken befindet sich im Zentrum des Parks. Wunderschöne Platanenalleen an den beiden Längsseiten und ein Jugendstielbrunnen (Märchenbrunnen) am südlichen Ende, runden das Gesamtbild ab.
Dieser Brunnen hatte eine lange und wechselvolle Geschichte. Er wurde schon 1915 von dem in Neukölln geborenen Bildhauer Ernst Moritz Geyger im Auftrag Neuköllns entworfen und als Gipsmodell fertig gestellt. Mit der Arbeit an der Muschelkalk-Fassung wurde vermutlich ab 1918 begonnen. Die Stadt Neukölln wollte damit ihren berühmten Künstler ehren und der Brunnen sollte auf dem Rathausplatz aufgestellt werden. Auf Grund politischer Machtspiele wurde der Brunnen erst 15 Jahre nach seiner Fertigstellung, 1934, im Schulenburgpark aufgestellt. Zur Einweihung erschienen zahlreiche Schulkinder in Märchenkostümen und somit bekam der Brunnen im Volksmund den Namen »Märchenbrunnen«
Während des Krieges sind die Bronzefiguren, die Putten in den Säulenschäften sowie der Hirsch, das Reh und das Kitz, eingeschmolzen worden. Nach dem Krieg erfolgte Anfang der 50er Jahre eine Umgestaltung durch den Gartenbaudirektor Ernst (oder Anton?) Lohrer. In den 60er Jahren verwahrloste der Park und der Brunnen wurde durch Vandalismus beschädigt. Erst 1970 konnte der Brunnen wieder restauriert werden. Die ursprüngliche Gestaltung des Wasserbildes ist bei der Wiederherstellung nicht berücksichtigt worden. Die Putten in den Säulen wurden weggelassen und die Bronzefiguren, Hirsch, Reh und Kitz, durch Kalksteinplastiken von Katharina Szelinsky-Singer, die auch das Denkmal für die Trümmerfrauen in der Hasenheide schuf, ersetzt. Hierbei griff sie auf die Tradition des Namens Märchenbrunnen zurück und nannte die Plastiken »Brüderchen und Schwesterchen« und »Aschenputtel«.
Doch schon 1979 wurde die gesamte Anlage wegen fortschreitenden Vandalismus wieder stillgelegt. Erst in den Jahren 2000 und 2001 wurde die Brunnenanlage im Rahmen des »Brunnen-Sanierungsprogrammes-2000« umfangreich saniert. Die Gesamtkosten hierfür betrugen 1,47 Mio. DM.
In dieser Summe wurden neben der bautechnischen und künstlerischen Wiederherstellung auch die Instandsetzung aller wassertechnischen Anlagen, mit der gesamten Brunnen- und Umlauftechnik, einschließlich der notwendigen Sanierungsmaßnahmen für das Spiegelbecken, sowie die Neugestaltung der fehlenden Bronzeelemente berücksichtigt. Es wurde eine gemäßigt-historische Variante bei der Sanierung gewählt. Die Plastiken von Frau Szelinsky-Singer blieben und darüberhinaus wurde die Brunnenplastik mit wechselndem Licht von innen beleuchtet. Die Bronzeputten wurden von der Künstlerin Anna Bogouchevskaja neu gestaltet. Mit der Planung der Sanierung wurde das Architekturbüro Abelmann Vielain Pock (Flash-Alarm!) beauftragt. Seit September 2001 erstrahlen Park und Brunnen wieder im alten Glanz und die alten Platanen spiegeln sich im Wasserbecken.
Der »Comenius-Garten« liegt im Böhmischen Dorf, dass sich
entlang der Richardstraße zwischen Ganghoferstraße und Schöneweider Straße erstreckt.
Benannt wurde der Garten nach dem Theologen und Pädagogen Johann Amos Comenius (1592-1670) - den letzten Bischof der Böhmischen Brüder. Comenius und andere Glaubensflüchtlinge aus Böhmen wurden1737 vom König Friedrich Wilhelm I. in Brandenburg-Preußen aufgenommen.
Comenius lehrte ein Leben im Einklang mit der Natur als die Grundlage allen menschlichen Lernens.
Auf dieser Idee basierend wurde der Garten1987 bis 19 92 von den Garten- und Landschaftsarchitekten Cornelia Müller, Elmar Knippschild, Jan Wehberg entworfen und räumlich ungesetzt.
Auf 7 000 qm wurde ein Philosophen- und Schulgarten angelegt, aber auch öffentlich zugängliche Grünanlagen sind nutzbar.
Die unterschiedlichen Räume des Gartens werden durch Pflanzen, Skulpturen, Wiesen und Wasserflächen gebildet. Zum 400. Geburtstag Comenius am 28.03.1992 stiftete die damalige tschechoslowakische Regierung ein Denkmal von Comenius, welches ebenfalls seinen Platz im Comenius-Garten fand und von Alexander Dubcek enthüllt wurde.
Im Garten gibt es Führungen, die die gärtnerischen Sinnbilder erklären. Die Besucher können sich auch allein auf Entdeckungsreise machen, die Ruhe genießen und innehalten. Pflanzen die vielen vielleicht schon unbekannt sind, Obststräucher an deren Namen man sich nur noch schwach erinnern kann, all dass gibt es zu sehen. Ein Duft von Veilchen, Rosen und Kräutern liegt in der Luft und ein Pavillon – genannt Seelenparadies - lädt zum verweilen ein. Eine Bühne im Bereich der Anlage wird von Kindern und Jugendlichen gerne genutzt. An der nördlichen Begrenzungsmauer gibt es eine Galerie - Welt in Bildern.
Der Comenius - Garten zeigt den Lebensweg des Menschen, alles ist liebevoll angelegt, jeder Bereich ist nach Comenius-Werken benannt.
Der Garten ist Veranstaltungsort der 48h Neukölln.
Um in den Garten zu gelangen, muss man den Summer auf der Innenseite der Gartenpforte an der Richardstraße benutzen!
12043 Berlin
Tel.: (0 30) - 6 86 61 06, Fax: (0 30) - 68 23 73 03
Mail: comenius-garten@t-online.de, Link: www.comenius-garten.de
Leiter: Henning Vierck
Verkehrsverbindungen: U-Bahnhof Karl-Marx-Straße, U- und S-Bahnhof Neukölln Führungen durch das Böhmische Dorf und im Comenius-Garten nach Vereinbarung Förderkreis Böhmisches Dorf in Berlin-Neukölln e.V. Gegründet 1984 zum Erhalt des Böhmischen Dorfes und Träger des Comenius-Gartens Vorsitzender des Förderkreises: Manfred Motel, Kirchgasse 13-17, 12043 Berlin,
Telefon: (030) 68 80 91 21, Fax: (03 0) 687 60 24.